R. Reimann
TROST
Du weißt längst, dass es Trug ist, Die Zeit. Der Ort. Das Licht - Weißt, dass du ganz allein bist, Und dennoch gehst du nicht.
Du hast sie doch erfahren, Die Lügen und den Schein, Und bist nach all den Jahren Deshalb auch so allein.
Wie du in diese Welt kamst, Verloren, ein Stück Dreck, Bliebst du, weil du nichts mitnahmst Vom Kopf her und als Zweck.
Vergilbte Seiten fallen Dir oft in Träumen zu, Doch weiße Nebel wallen Und decken alles zu.
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