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Archiv
- Entdeckungen
Im
Engadin
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| "Hier
sandte er auf flaches mittelland / Und tote stadt
die lezten stumpfen blitze..." |
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Zwei
nicht sehr geräumige Zimmer im Erdgeschoß, das Treppenhaus,
voll mit Bildern, dann dieses Zimmer zur Linken, eine Sperre,
hüfthoch zwischen den Türpfosten; hinein gelangt nur der
Blick, der eher verwundert, ernüchtert über des
Donnerers Sommerdomizil der Achtzigerjahre schweift.
Hier also das zutiefst Irdische dieser neuen Seele, das,
was die Zaungäste erhaschen und fortan mit der Privatsphäre
des großen Namens assoziieren - bis die neuen Eindrücke
von Prominenten und deren Katastrophen, Schnäppchenjagd
und Millionenquiz das Verbraucherhirn gebrauchen.
Die
fitneßgestählten, frühpensionierten Pädagogen,
denen St. Moritz zu teuer war, mögen sich dieses Ortes erinnert
haben, als sie bei Regenwetter, nach dem Kaffee und vor
dem Abendessen mit der netten Urlaubsbekanntschaft - für
einen längeren Ausflug fehlte die Zeit -, den Weg hierher
fanden. Nun, umringt von einer Schulklasse, die, SMS lesend,
mit Walkman, Gameboy, durch die Räume getrieben wird, als
wichtigste Erkenntnis erlangend: Die haben aber ärmlich
gelebt, damals...
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