Selbst
wenn versucht wird, kulturelles Geschehen im Wesentlichen
als großes Kontinuum des Kulturkreises zu betrachten
und es die Anlage dieser Seiten auch gar nicht zuläßt,
auf aktuelles Geschehen in der Weise von Nachrichtenseiten
zu reagieren, gibt es doch zuweilen Ereignisse, die
kleine Programmänderungen und mithin die Aufnahme
jüngster Meldungen fordern.
Bis
uns irgendwann das Lachen im Halse steckenbleiben wird,
liefert uns unsere Supermacht hin und wieder Einblicke
in ihr eigentliches Wesen, die wir dann dankbar aufgreifen
wollen. So mußte, da allerdings auch das Ereignis
selbst schon etwas zurücklag, das für die
erste diesjährige Aktualisierung vorgesehene Stichwort
zum Thema Klonen
den Weg aller geistigen Hervorbringungen gehen, in das
Archiv nämlich, um der Betrachtung eines sprachkritischen
Akts
auf höherer amerikanischer Regierungsebene Raum
zu geben.
Besuchern
dieser Seiten wird aufgefallen sein, daß das Erscheinungsbild
und die Navigationsmöglichkeiten des PANDAIMONION
modernisiert wurden. Die thematische Ausrichtung jedoch
wird die gleiche bleiben - mithin der Anspruch, unabhängig
von der Kunstgattung, im Geist Verwandtes unter dem
Dach des PANDAIMONION zu vereinen.
Gelegentlich
erreichen uns Hinweise auf Künstler, deren Arbeiten
sich in Anspruch und theoretischem Hintergrund denen
des PANDAIMONION nähern: künftig wollen wir
uns bemühen, in geeigneter Art auf diese zu verweisen
- sei es durch Rezension oder auch nur durch einen link.
Dabei wird auch die Anzahl der Hinweise auf andere
Seiten gering bleiben und sich auf einen engeren Kreis
"verwandter" Vorstellungen und Themen beschränken.
Sicherlich sind link-Samlungen wie die Kunstplattform
Art Kompass
ein Fundus, aus dem vielseitig Interessierte mit großen
zeitlichen Reserven durchaus mit Gewinn schöpfen
können, allerdings werden auf derlei Seiten, die
ihr Angebot jenseits eines ordnenden Prinzips (außer
dem des Alphabets) präsentieren, wahre Entdeckung
nicht gerade erleichtert.
Diese
jedoch versucht das PANDAIMONION auch weiterhin zu finden.
Mit Geduld und dem Wissen um deren Seltenheit.
Lutz
Baseler